Das Oktogon steht seit der Antike für Vollkommenheit. In Feldkirch bildet es die Grundstruktur eines Licht reflektierenden Objekts. Ein geometrisches Muster formuliert die Binnenstruktur der hochrechteckigen Rahmen. Die Außensicht führt zu einer Verschmelzung der zarten Texturen. Es liegt beim Betrachter, Möglichkeiten der Überlagerung auszuloten und Veränderungen des Wahrnehmungshorizonts herbeizuführen. Die Linie wird in Mehrdimensionales übergeführt, wobei Veränderungsprozesse mit dem Ablauf der (Tages-)Zeit und Interaktion zu tun haben. 

 

Anna-Amanda Steurer

Oktogon, 2019

Eisen, Holz, silbriger Lack, verzinkter Draht